Musikalisches (alleine)

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Timbo und sein Klavier

(seit ich klimpern kann bis heute)

                                                          

                                                           

 

SEIT NOVEMBER 2013 GIBT ES MEINE ERSTE SOLO-CD "also:"!

Kleine Hörproben gefälligt? Kann man sich auf Soundcloud gönnen.

                                      

 

 

 

Bestellen kann man die CD bei amazon.

                                      

                                      

                                      

                                     

                                      

                                      

Oder aber über meine Liedermacher-Homepage (=> Tonträger).

Dort gibt es auch Konzerttermine und andere Neuigkeiten aus meinem Liedermacherdasein immer höchst aktuell!

 

 

Garniert mit Kommentaren und Bildern gibt es das Ganze auch auf facebook!

 

 

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>> Aktuelles << am 2. August 2012:

Ein Tag der in die Geschichtsbücher eingehen wird! Oder wenigstens in meine Autobiographie, falls ich mal eine schreiben sollte. Denn hiermit verkünde ich, mich in nicht allzu ferner Zukunft mit dem Klavier im Gepäck (uff!) auf Solo-Pfade begeben zu wollen. (...) Was, wann, wo... keine Ahnung. Ich beginne gerade erst, mich mit dem Entschluss (der vor allem dem Zuspruch einiger lieber Menschen entsprungen ist - danke dafür!) anzufreunden, mir ein paar Gedanken zu machen und die Fühler auszustrecken. Ich verkünde das Vorhaben nur einfach schon mal hier und da, um mir selber den Weg zurück ins stille Kämmerchen abzuschneiden, falls mich der Mut verlassen sollte...

                                                                 

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Was danach geschah? Wer es tatsächlich genau wissen will: hier ist eine Art Tagebuch über die gar erfreulichen Entwicklungen der ersten Wochen. Sprachlos haben sie mich zwar partiell gemacht, aber schreiben konnte ich noch.  

TAGEBUCH
Was die ersten Monate geschah...
Tagebuch.pdf [ 18.8 KB ]

                                                                

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Am 27.01.2015 erschien im FRÄNKISCHEN TAG ein ganzseitiges Interview. Mit mir! Huch!                                                    

Interview
mit dem FRÄNKISCHEN TAG am 26.01.2015
interview_ft.pdf [ 1.4 MB ]

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Ein Stück für die Preziosen-Sammlung: Die Ansage von Moderator Skywise, mit der er mich am 27.09.2012 in seiner Sendung "Plattenbau" auf fliedertee-radio.de erstmals vorstellte. Ich saß vor dem Computer und bin zerflossen...

                             

Die Zugabe: sehr nett. Ich danke euch. :-)

 

 

 

 

Ein gutes Jahr später, ein anderer Radiosender (Rockradio Berlin), ein Telefoninterview anlässlich des Gewinns meines ersten Preises. 

 

Und kurz darauf: eine ganze Sondersendung, quasi, und zwar auf afk max Nürnberg. Anbei die gesprochenen Teile in Fünfteln.

 

Gipfel des "was reden die da?" schließlich: zu Gast bei "Lokale Leidenschaften" auf Radio Z Nürnberg.

                                                               

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Chronologie verborgenen Schaffens

                                                                

die 1980er: Auftakt in düster und bööööööse

Wann ich eigentlich mit dem Lieder-Schreiben angefangen habe, weiß ich gar nicht. Ich weiß nur, dass ich zu Beginn für eine Band schrieb, die es gar nicht gab. Halt so. Natürlich auf Englisch. Muss ja. Und, wie es sich gehört für a) Heavy Metal (war ne ganz harte, diese Band, die es nicht gab) und b) die Pubertät, ging es primär um die Schlechtigkeit der Welt und diverse angebliche Abgründe in mir und um mich, mitsamt Düsternis und Kälte und allem drum und dran. Nach und nach kam ein wenig Weltverbesserung dazu, gegen Krieg und so. Oder auch mal was für ein Mädel, das aber nichts davon wissen durfte.

Es existieren Aufnahmen aus der Zeit (1989), für die ich einige Songs mit Papas Alleinunterhalter-Keyboard arrangiert hatte. Außer „Rock I“ und „Rock II“ mit gewissen Variationsmöglichkeiten gab's da kaum Grundlagen („Rumba“ oder „Wiener Walzer“ waren hierfür nicht wirklich verwendbar). Und so klingen die Aufnahmen auch: zum Davonlaufen.

Ich erspare deshalb mir und allen (noch) wohlgesonnenen Lesern dieser Zeilen deren Digitalisierung und Hörbeispiele aus dieser in vielerlei Hinsicht "düsteren" Vergangenheit.

                                                                 

die 1990er: die Verwandlung (ohne Käfer, mit Sven Regener)

Mit der Zeit begann ich mehr und mehr, die Sache auf das Klavier als Begleitinstrument zu reduzieren. Den letzten Schritt zu dem, was ich bis heute tue, ging ich etwa Mitte der 90er: Dank eines damaligen WG-Genossen – Gruß an Bodo! - kam ich in Kontakt mit der Musik von „Element Of Crime“, vor allem mit den genialen Texten von Sven Regener. Nach allem, was mich immer so an Muttersprachlichem abgeschreckt hatte (entweder zu flach oder zu viel Kalenderblatt-Philosophie oder zu abgedreht oder zu „reim dich oder ich fress dich“ oder zu pseudo-böse oder zu zwanghaft gesellschaftskritisch oder...), war das der „ach, SO geht’s also auch!“-Impuls. Ab da versuchte ich es ebenfalls auf Deutsch.

Bis 1999 waren etwas mehr als 20 Lieder entstanden, die mein freundlicher Nachbar und Tonstudio-Betreiber Uli (siehe WEGWEISENDES) aus meinen meist abendlichen Klavier-Sessions zu kennen gezwungen war. Glücklicherweise hielt er sie für hörbar, und so kam es dazu, dass ich im September 19 der Stücke einfach mal spaßeshalber bei ihm aufnahm.

Als Hörbeispiele:

"Ein Mann, ein Abend"

(Tritt in meinen Hintern)

"Es muss mir ja nicht gefallen"

(Tritt in anderen Hintern) 

"Einfach nur"

(zentrale Ballade) 

"Wieder so ein Tag" 

(harmonischer Minimalismus)  "Nach dieser Nacht"

(kaputt und künstlerisch) "Stationen"

(böse) 

"Fort von hier"

(müde)  

                                                                                                                                            

die 2000er: abgebrochene Anläufe

Meine Texte waren inzwischen keine fiktiven, am besten dramatisierten Geschichten mehr, und schon gar nicht dienten sie der Weltverbesserung. Vielmehr erzählten sie persönliche, reale Geschichten aus meinem Leben - allerdings nur einem sehr eng begrenzten Kreis mir vertrauter Zuhörer. Nun ja, sein Tagebuch lässt man ja auch nicht jeden lesen. Außerdem hatte ich mit Band und Duo immer ein unterhaltsames bis albernes Image gepflegt; so nebenbei plötzlich etwas völlig anderes... Wer will DAS denn? Dies und ein Berg Scheu als Sahnehäubchen hielten mich trotz einigen freundlichen Zuspruchs der Eingeweihten davon ab, mit meinen Liedern vor die Tür zu gehen. 

Ein paar wenige Anläufe gab es trotzdem, insbesondere mit der Intention, die Sachen mit ein paar mehr Instrumenten aufzumöbeln, sei es mit Uli im Studio oder gemeinsam mit anderen Musikern. Der vielversprechendste davon war wohl der mit den Resten von MrsMartyn (siehe MUSIKALISCHES (ZU VIELT) - ich grüße an dieser Stelle Honk und Gangl!). Leider zogen diese dann vorsichtshalber weit weg, so dass das Ganze im Sande verlief.

                                                                 

die 2010er: Selbstüberrumpelung

Zwölf Jahre nach der ersten Studio-Session, also einige sich abwechselnde Schaffens-Schübe und -Pausen später, begab ich mich im Mai 2011 mal wieder ins „Soundwerk“ und nahm 14 weitere Lieder an einem einzigen Abend auf. Entstanden ist eine CD, die ich mir sogar selber ab und zu anhöre. Und das will was heißen.

Ausschnitte:

 

 

"Tänzer" (vom Staubaufwirbeln)

"Zenit" (leicht lebensweise)

"Alles richtig gemacht"

(bissle bissig)

"Sieg auf der ganzen Linie"

(sehr vernünftig)

"Fallen lassen"

(auch so was wie zentrale Ballade)

"...oder auch nicht"

(auf Wiedersehen...)

                              

2012 war es dann soweit: Unterstützt durch viel gutes Zureden freundlicher Menschen gewann der Gedanke "Warum soll all das Zeug ungehört vor sich hin schimmeln?!" immer wieder mal die Oberhand. Jeweils nur kurzzeitig zwar, bevor er von besagter Scheu wieder niedergeprügelt wurde, aber im Sommer setzte ich mir bei so einer Gelegenheit einfach selber einen Rückwärts-Stopper, verfasste unter anderem obige Verlautbarung und schubste mich mit meinen Liedern unter fremde Leute.

In dem Moment, da ich das hier schreibe, besitzen bereits einige mir fremde Menschen meine Aufnahmen, und es existieren nicht nur hier Hörbeispiele im Internet. Das alles kommt für mich selber etwas plötzlich. Aber...

Schaumama. 

                                                                                                                                            

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Kann es jemals zu früh sein für Grüße und Danksagungen? Wahrscheinlich.

Aber unabhängig davon, was aus dem Ganzen noch wird oder auch nicht, möchte ich einfach meinen Helden der ersten Tage ein Denkmal setzen, als da wären:

ULI (mitsamt seinem "soundwerk"), der schon so viel Zeit und Nerven in mich investiert hat, und ohne dessen Zutun es überhaupt keine Demo-Aufnahmen geben würde, die ich irgendwem irgendwo präsentieren könnte;

PETER (Ur- und Edel-Fan Nr.1, quasi), der mich mit freundlichen Aussagen wie "Da kann er schon mal irgendwas, und dann macht er nichts damit!" motiviert hat;

KATRIN (hat sich als Erste einen meiner Liedtexte zu Hause an die Wand gepinnt), EVA (hat mich selbst auf einem völlig verstimmten Klavier zu Privatkonzerten genötigt) und DIE ANDEREN LIEBEN MENSCHEN, die mir schon all die Jahre auf die eine oder andere Art zu verstehen gegeben haben, dass mein Zeugs vielleicht gar nicht so verkehrt ist;

NADINE (ehem. MrsMartyn), die sofort mit Eifer und Gitarre zur Stelle war, als ich jemanden suchte, der meine Lieder vielleicht mal mit mir zusammen spielen möchte (Umsetzung folgt!);

DORO (Liedermacher-Forum), die mich sowohl tatsächlich als auch moralisch hingebungsvoll unterstützt, ohne dass ich wüsste, warum, und die großen Anteil daran hat, dass passiert, was derzeit passiert;

CARSCHTI (so richtiger "Liedermaching"-Liedermacher), der mich zu meinem Entzücken auf seiner Homepage verlinkt hat;

SKYWISE (laut.fm / fliedertee-radio.de), der mich unbekannterweise einfach mal in seine Sendungen aufgenommen hat;

KLAUS WILLIG (Kleinkunstbühne "Alte Knabenschule" in Stockstadt am Main), der mir die Chance zum ersten "richtigen" Auftritt gegeben hat, auch ohne dass jemals zuvor irgendwer etwas von mir gehört hätte (und das ist offenbar selten!!);

und CHRISTIAN BOLIK aus Berlin, mein erster "Follower" auf soundcloud.com. :-)